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  • 21. September 2026

    Romantik?…. Kannst du haben!

    Mitsingen bei einem besonderen Konzertprojekt

    Der Neue Chor Hamburg lädt interessierte Sänger*innen zu einem außergewöhnlichen Programm ein: Im Zentrum stehen Werke der französischen Komponistinnen Lili Boulanger und Mel Bonis, die zu den faszinierendsten, aber noch immer viel zu selten aufgeführten Stimmen der Musikgeschichte gehören. Ergänzt werden ihre Kompositionen durch Chormusik von Gabriel Fauré, Maurice Ravel und Paul Hindemith.

    Das Programm führt durch poetische Klanglandschaften voller Licht, Naturbilder und Jahreszeitenstimmungen: von den geheimnisvollen Waldszenen in „Sous bois“ über die Aufbruchsstimmung von „Renouveau“ bis zu den goldenen Farben der „Soleils de Septembre“. Daneben stehen die innige Spiritualität von Faurés berühmtem „Cantique de Jean Racine“ und die feinsinnige Chorkunst Ravels und Hindemiths.

    Wer Notenkenntnis und Freude an anspruchsvoller Chormusik, französischer Klangkultur und musikalischen Entdeckungen hat, ist herzlich willkommen. Besonders freuen wir uns über Sänger*innen, die Lust haben, unbekannte Werke kennenzulernen und gemeinsam ein klanglich vielfältiges Konzertprogramm zu gestalten.

    Richtig Spaß haben kann man mit unserem Chorleiter (Zitat letzte Chorprobe: Tenöre, saugt euch mal an den Sopranen fest und Soprane, dreht euch mal zu den quengeligen Tenören um).

    Kay Philipp schafft es immer wieder, die sperrigsten Passagen mit den lebendigsten Bildern eingängig zu machen: einige Lacher sind bei jeder Probe garantiert.

    Mail an Chor genügt und wir laden euch ein….

  • 18. Juni 2026

    Ein bewegender Konzertabend mit großer Resonanz

    Die Kirche war gut gefüllt – ein deutliches Zeichen für das große Interesse an diesem besonderen Konzert des „Neuer Chor Hamburg“ – daran konnte auch das zeitgleich stattfindende WM-Spiel nichts ändern. Von Beginn an spannte sich ein eindrucksvoller dramaturgischer Bogen:
    Ausgehend von der kantigen, politischen Expressivität Hanns Eislers entwickelte sich das Programm hin zu den zarten, tief berührenden Liedern Ilse Webers.
    In dem darauf folgenden schnellen und technisch höchst anspruchsvollen Viktor Ullmann-Werk zeigte sich die Klasse des Streicherinnen-Quartetts: hochdifferenzierte Klangarchitektur, die die jungen Musikerinnen souverän meisterten.
    Den Abschluss bildete das ergreifende Requiem von Erich Zeisl, das den Abend in eindringlicher Weise beschloss und lange nachwirkte.

    Das Publikum folgte dieser Entwicklung mit großer Aufmerksamkeit und spürbarer Anteilnahme, registrierte auch den
    anstrengenden Bruch mit „durchkreuzten Hörgewohnheiten“. Die emotionale Intensität des Programms und die thematische Verbindung von Exil, Verlust und Erinnerung verliehen dem Konzert eine besondere Tiefe und Geschlossenheit. Die Stücke schufen eine ergreifende Stimmung und Stille im Publikum.

    Leider überstieg der Andrang unsere Erwartungen: Nicht alle Besucherinnen und Besucher konnten einen Platz finden. Zudem hatten
    wir an diesem Abend keinen Saalordnerdienst organisiert. Für die dadurch entstandenen Unannehmlichkeiten möchten wir uns ausdrücklich entschuldigen.

    Umso herzlicher danken wir für die große Zahl an Spenden, sowie für die überwältigende Unterstützung und Wertschätzung, die uns an diesem Abend entgegengebracht wurde.

  • 30. März 2026

    Unser nächstes Konzert steht an

    Sonntag, 14.06.2026, 19 Uhr

    ÜberLeben – Musik aus Widerstand und Verfolgung

    St.-Andreas-Kirche, Bogenstr. 28, 20144 Hamburg

    Programm 

    Hanns Eisler

    Vier Stücke (op.13, 1927)

     

    Ilse Weber

    Ich wandre durch Theresienstadt

    Wiegenlied

    Ade, Kamerad!

    Dobrý den (Guten Tag)

    Denn alles wird gut (Emigrantenlied)

    Ukolébavka (Wiegenlied)

    Und der Regen rinnt

    Wiegala

     

    Viktor Ullmann

    Streichquartett Nr. 3

     

    Erich Zeisl

    Requiem Ebraico